Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gefunde

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schmidtsmikey
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Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gefunde

Beitragvon schmidtsmikey » 08.09.2013, 17:20

Moin,

was ist denn das schon wieder bei meinem Ultrabook:

normalerweise habe ich im UEFI/BIOS zahlreiche Möglichkeiten, von denen ich Booten kann: HDD, Windows Bootloader, USB FDD, USB Stick usw.... das hat auch die ganze Zeit funktioniert. Dann habe ich heute von Linux ins Windows neugestartet (habe nen Win8 / Linux Dualboot).

Und jetzt habe ich im UEFI/BIOS nur noch einen einzigen Eintrag, nämlich die HDD? Wo ist der Rest hin? Kann weder von USB startet noch meinen Linux-Bootloader. Das kann doch gar nicht sein, oder?

Habe jetzt die UEFI defaults geladen, Fast Boot deaktiviert, UEFI & CSM in Kombination bzw. alleine ausprobiert. Alles ohne erfolg. jemand schon mal nen ähnliches Phänomen gehabt?
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psico
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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon psico » 08.09.2013, 20:18

Ups... nicht das du so was hier hast.

Ausgeknipst
UEFI-Start von Linux beschädigt Samsung-Notebooks
Das Booten von Linux im UEFI-Modus kann einige Samsung- Notebooks töten – dann hilft nur noch ein Mainboard-Tausch.

Neuere Erkenntnisse zur Fehlerursache und Informationen zu weiteren Kernel-Versionen mit Schutzfunktionen finden Sie in den folgenden Meldungen:
08.02.2013 Samsung-UEFI-Bug: Problem keineswegs behoben
11.02.2013 Samsung-UEFI-Bug: Notebook via Windows geschrottet

Ein Fehlerbericht in Canonicals Bug-Tracker hat zahlreiche Ubuntu-Nutzer zusammengeführt, die ihre Notebooks durch den Start von Ubuntu 12.04 oder 12.10 beschädigt haben. Hauptverursacher war offenbar der Treiber „samsung-laptop“, der sich bei Samsung-Notebooks unter anderem um Helligkeitsregelung und Funktionstasten kümmert. Der Treiber ist Bestandteil des offiziellen Linux-Kernels; es ist daher davon auszugehen, dass auch andere Linux-Distributionen den Defekt hervorrufen, wenn man deren Installationsmedien oder Live-Versionen mit Hilfe von UEFI von CDs, DVDs oder USB-Sticks startet. Es ist nicht einmal auszuschließen, dass auch Software unter anderen Betriebssystemen die Notebooks schrotten kann, wenn sie direkten Zugriff auf die Hardware hat und diese ähnlich anspricht wie der Linux-Treiber. Betroffen sind laut den Fehlerberichten mindestens die Modelle der Serien 300E5C, 530U3C, 700Z3C, 700Z5C, 700Z7C und 900X4C – allesamt flache Notebooks (teilweise Ultrabooks), die Samsung derzeit mit Windows 7 oder 8 verkauft.


Schon der einmalige Start von Linux kann Samsung-Notebooks wie dieses 900X4C schrotten. Vergrößern Ein Anwender hat die Ubuntu-Entwickler bereits im August über die Problematik informiert, nachdem er Ubuntu 12.04 auf einem 530U3C per UEFI zu installieren versucht hatte. Dazu hatte er ein USB-Stick mit dem Ubuntu-eigenen „Startup Disk Creator“ präpariert, der alles zum Booten via UEFI einrichtet. Ubuntu hängte sich allerdings kurz nach dem Start des Kernels auf; nach dem Ausschalten durch längeres Drücken des Ein/Aus-Tasters startete das Notebook nicht mehr – nicht einmal die Statusausgaben des Firmware-Selbsttests zeigten sich noch. Samsung hat das Gerät im Rahmen der Gewährleistung repariert und dabei das Mainboard getauscht; als dem Anwender das Ganze erneut passierte, informierte er die Ubuntu-Entwickler über das Problem.

Seitdem haben sich in Ubuntu Bug-Tracker zahlreiche weitere Anwender zu Wort gemeldet, die ihre Notebooks auf ähnliche Weise beschädigt haben; den Berichten zufolge ist es unerheblich, ob Secure Boot ein- oder ausgeschaltet ist. Unter den Betroffenen sind auch Nutzer von Ubuntu 12.10, dessen Installations-Images bereits alles zum UEFI-Start Nötige enthalten; bei dieser Version sind daher auch USB-Sticks zum Booten per UEFI geeignet, auf die das Installations-Image mit Werkzeugen wie „dd“ 1:1 übertragen wurde.

Umschiffen
Das Problem lässt sich umgehen, indem man Linux über das Compatibility Support Module (CSM) bootet. Über ein solches kann UEFI-Firmware Betriebssysteme genauso anwerfen, wie es PCs mit BIOS machen. Beim Booten via CSM lässt sich Linux allerdings nicht ohne Weiteres parallel zu einem im UEFI-Modus installierten Windows einrichten (siehe c't 5/13, S. 170).

Laut Ubuntu-Entwickler Steve Langasek versuchen die Samsung-Entwickler schon seit einigen Wochen, ein Firmware-Update zu entwickeln, das die Fehlerursache beseitigt. Um die Gefahr für Anwender zu reduzieren, haben die Kernel-Entwickler einige Änderungen in die Linux-Versionen 3.8-rc6 und 3.7.6 integriert, die den Treiber deaktivieren, wenn Linux per UEFI gestartet wurde; diese Kernel-Versionen sind bereits in die Entwicklerzweige erster Distributionen eingezogen. Auch in die täglich aktualisierten Installations-Images der kommenden Ubuntu-Versionen 12.04.2 und 13.04 ist ein ähnlicher Workaround eingeflossen. Canonical und nahezu alle anderen Distributoren aktualisieren die Installer-Images bereits erhältlicher Distributionen allerdings nicht, daher besteht dort weiterhin Gefahr. Zwar kann man das Laden des Treibers mit einen Kernel-Parameter unterbinden; ein Tippfehler oder ein Neustart in einem unbeobachteten Moment kann dann allerdings leicht zum Gerätedefekt führen.

Speichertricks
Wie aus einem Fehlerbericht bei Kernel.org hervorgeht, hat der Treiber bei einigen Anwendern keine Beschädigungen verursacht, sondern im UEFI-Modus zum Auftreten von Machine Check Exceptions (MCEs) geführt. Der Samsung-Laptop-Treiber löst diese Fehlermeldungen und die Beschädigungen wohl aus, weil er direkt in Arbeitsspeicherbereichen agiert, die normalerweise nicht genutzt werden sollten. Wie Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman in einem Google+-Post erläutert, hätten Samsung-Entwickler ihm allerdings versichert, dass diese Herangehensweise kein Problem sei; Teile des Treibers basieren sogar auf Quellcode, den Kroah-Hartman von Samsung erhalten hat, als er bei der Entwicklung und Integration des Treibers in den Linux-Kernel geholfen hat. Der Kernel-Entwickler stellte zudem klar, die einzig richtige Lösung für das Problem sei eine Firmware-Korrektur durch Samsung.

Der Samsung-Laptop-Treiber ist offenbar nicht der einzige Weg, um die UEFI-Firmware mancher Samsung-Notebooks gehörig aus dem Tritt zu bringen: Wie uns ein Leser mitteilte, konnte er bei seinem 300E5C das UEFI-Setup nicht mehr aufrufen, nachdem er UEFI-Boot-Einträge angelegt hatte, um ein per CSM-Boot installiertes Linux im UEFI-Modus zu starten. Laut seiner Analyse wurden dabei Einträge zum Aufrufen des UEFI-Setups überschrieben, weil eine Funktion der UEFI-Firmware einen nicht spezifikationsgemäßen Wert zurückgegeben habe. Details finden Sie zusammen mit den erwähnten Fehlerberichten über den c’t-Link. Quelle: Heise c´t
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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon schmidtsmikey » 09.09.2013, 06:21

Oh ja,

danke für den Tip! Das ist ja mal wieder das absolute Oberknaller! UEFI bringt sicherlich zig Vorteile mit sich. Mein Ultrabook bootet bspw. unter 10 Sekunden ins Windows 8. Ist schon cool.

jetzt aber das große ABER: wie kann es bitte schön sein, dass ein O.S. das UEFI/BIOS oder sogar die ganze Systemplatine zerstören kann. Hallo? Das kann es doch nicht geben, oder? Mal abgesehen davon, dass ich wieder Stunden damit verbracht habe, die neue Technik zu verstehen.

Ich wusste, warum ich so lange an meinem alten Notebook festgehalten habe: es lief, und lief und lief und lief :crazy:

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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon psico » 09.09.2013, 06:57

Ohje Mikey,

als du es dir damals gekauft hattest, dachte ich du wärst darüber informiert gewesen, was UEFI & Co für pro und cons haben.
Ist dein Samsung nun schrott?
Ja mit den alten Dingern gebe ich dir recht, ich traue mich auch nicht wirklich an ein neues book ran, da ich mit dem alten echt noch sehr zu frieden bin. Manchmal fehlt mir etwas Leistung, aber wenn ich mit den Teils "Schrott" anschaue was die heute als "Oberklasse" verkaufen, schüttel ich meist nur noch mit den Kopf.
Aber in sicher einem Jahr werde ich mir wohl mal was neues gönnen müssen/dürfen.

Ich hoffe dein Samsung ist nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen worden, falls doch hoffe ich das der Samsung Support es schnell und schmerzlos eintauscht.
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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon schmidtsmikey » 09.09.2013, 08:53

Nein, kein Defekt. Windows bootet. Aber nur noch das! Notfalls muss ich die Platte spiegeln und den Urzustand wiederherstellen + einschicken.

Aber alleine die Tatsache, wie viel Zeit mir damit wieder flöten geht, nervt mich ziemlich. Das Notebook ist wirklich klasse. Schnell, leicht usw... aber das mit UEFI? Hmm... man kann vor dem Kauf nicht alles wissen. Und man muss schon gezielt nach Samsung + UEFI + linux + defekt googlen.

Ich suche nun nach einem manuellen BIOS Update.

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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon Joyrider » 09.09.2013, 14:52

BIOS wird wohl nicht gehen, wenn dann UEFI-Update.

Aber nun weisst du wieso ich explizit ein AM3+-Board mit BIOS (ohne UEFI) gesucht habe.
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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon schmidtsmikey » 09.09.2013, 19:30

Jo, das ist ja mal richtig krass. Windows greift ins UEFI ein. Kann z.B. UEFI-Funktionen aus Windows heraus ändern.

Und ich weiß jetzt auch, wer die Boot Devices entfernt hat. Die waren weg, als ich ins Windows gebootet habe.

Habe jetzt (nachdem ich Windows Recovery durchgeführt habe) zumindest einen zweiten Eintrag. Trotzdem kann ich keinen USB-Stick booten. Ohne Worte...

Mal den Samsung Support anschreiben.

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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon schmidtsmikey » 09.09.2013, 19:53

Und die Support-Seite ist ja mal grottenschlecht.

2x (!) registriert. Jedes Mal ist die Registrierung ins Nirvana gelaufen => Keine Bestätigungsmail, Login nicht möglich trotz "Sie wurden erfolgreich angemeldet". Mal gespannt wo meine kontaktdaten nun liegen :angry:

Dann das Mail-Formular ausgefüllt. Das ist so schlecht programmiert, dass nach "Überprüfen Sie Ihre Eingaben" und ein Klick auf "Zurück" sämtliche Daten löscht. Zum Glück habe ich mein Text vorher kopiert ;-) Ohne Worte... einfach nur verdammt ärgerlich!

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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon Joyrider » 10.09.2013, 09:04

Samsung ist eh fürn A****.

Was die können sind Werbeanrufe, wieso man die nicht öfter verkauft. (Aber das ist bei vielen anderen ja nicht anders.)

Wo hast du das Notebook denn her? Frag doch sonst beim Händler an, das der da was macht.
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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon schmidtsmikey » 10.09.2013, 13:41

Ja, das stimmt. Mein Vorteil ist, dass ich mich einerseits ärgere (Das Ding muss einfach nur laufen), andererseits mich mein Ehrgeiz packt und ich einen sehr laaaaangen Atem habe, bis ich das Problem gelöst habe. Deswegen schreibe ich den Samsung Support an und will wissen, was das Problem ist.

Gekauft habe ich es über eBay, aber von einem Händler. Notfalls muss der herhalten.

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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon schmidtsmikey » 10.09.2013, 19:51

Ok. Die gute Nachricht: es hat sich innerhalb von 24 Stunden jemand vom Support gemeldet.

Die schlecht Nachricht: ich darf auf die Mail nicht antworten (kommt mit ner Fehlermeldung zurück) und ich darf das Supportformular noch mal ausfüllen.

Dieses ma konnte ich mein Notebook-Modell nicht auswählen, weil der IE 10 das Formular fehlerhaft angezeigt hat. Vielleicht sollte Samsung mal mit seinen eigenen Modellen arbeiten und die Formulare mal selbst ausprobieren.

Es ist sooooo schlecht!

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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon Joyrider » 11.09.2013, 16:17

Wende dich an den Händler, der soll die Garantieabwicklung machen. Wenn es keine Garantie gibt soll er sich um die Gewährleistung kümmern.
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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon schmidtsmikey » 11.09.2013, 17:29

Heute via Chat mit Samsung gesprochen. Das war ganz nett und schon eine coole Sache, so einfach nach dem Feierabend noch jemanden zu erreichen. Hätte ich vielleicht sofort machen sollen. Aber ich denke mir immer: ich will kein ungeduldiger Kunde sein, der sich vordrängelt. Mache ich an der Supermarkt Kasse auch nicht.

Nachdem ich vom 1st in den 2nd Level gekommen bin und auch dieser mir nicht weiterhelfen konnte, geht der Fall nun in die Entwicklung.

Mal gespannt was kommt.

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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon Joyrider » 11.09.2013, 17:50

Das hat doch mit Ungeduld nichts zu tun. Du hast dir ein teures Ultrabook gekauft und kannst es nicht mehr so benutzen wie du willst.

Warum bei einem Defekt warten? Je geduldiger du bist, desto eher machen die Firmen es mit anderen Kunden auch so (warten lassen, Formulare die nicht gehen, usw usw). Willst du das?

Ich denke jeder Kunde sollte seine Rechte wahrnehmen, denn geschenkt bekommen wir von den Firmen nix.
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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon schmidtsmikey » 11.09.2013, 18:39

Bis jetzt empfinde ich die Zeit noch angemessen. Also alles im Rahmen...

Und ich glaube nicht, dass ein Samsung Ultrabook teuer ist. Das ist ja das Problem: sparen, geiz und knausrig sein... wer soll dann die Support-Leute bezahlen?

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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon psico » 12.09.2013, 08:08

Der Ansatz ist gut. Ich gebe lieber auch einen € mehr aus und verlange dafür Qualität. Genauso möchte ich ja auch für meine Arbeit ehrlich und fair bezahlt werden. Deshalb sollte man auch immer an die Gegenseite denken. Wie man es rein ruft in den Wald, so schallt es wieder heraus.
Ich wünsche dir weiterhin viel Glück mit dem Samsung Problem.
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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon schmidtsmikey » 18.09.2013, 16:59

Also,

der Support ist nen Witz. Nachdem mein Fall zu den Entwicklern weitergeleitet wurde (also doch ein tieferes Problem), habe ich Antwort bekommen:

Durch das BIOS-Update wurden alle nicht benötigten Einträge entfernt. Ihr BIOS zeigt Ihnen daher nur noch die Hardware oder die Einträge ein, von denen ein Booten möglich ist.

In Ihrem Fall wäre dies die Festplatte. Wenn Sie einen USB-Stick anschließen und es soll von diesem gebootet werden, muss das Betriebssystem folgende Eigenschaften aufweisen:

- das Betriebssystem muss UEFI-fähig sein
- es muss eine GPT-Partitionstabelle auf dem Datenträger vorhanden sein

Nur dann wird der Stick auch als Bootmedium im BIOS angezeigt. Prüfen Sie diese Einstellungen und testen Sie anschließend den USB-Stick erneut.


Das ist doch ein Witz, oder?

1.) Nach dem BIOS Update konnte ich eine Weile normal NICHT UEFI Boot Sticks starten
2.) Warum gibt es dann im BIOS die Möglichkeit, CSM (also NICHT UEFI) Geräte zu starten?
3.) Ist das Notebook unbrauchbar, wenn ich noch nicht mal einen LIVE-USB-Stick booten kann

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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon schmidtsmikey » 18.09.2013, 17:33

Am meisten ärgert mich, dass man nach der 10. ausführlichen Mail wieder gefragt wird: haben Sie schon das BIOS auf Default gesetzt?

Könnte ich die Penner in die *** schlagen :crazy: :crazy: :crazy: :crazy:

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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon schmidtsmikey » 22.09.2013, 10:41

Ich ärgere mich immer noch mit dem Support herum.

Sagt mal: muss ein USB-Boot-Stick ZWINGEND mit GPT-Partitionstabelle und UEFI-Betriebssystem eingerichtet sein? Das wollen die mir verklickern und keinen Support leisten. und vor allem: das hat alles mal funktioniert!

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Re: Samsung Ultrabook Serie 5: keine anderen Bootdevices gef

Beitragvon Jensomio » 22.09.2013, 11:09

Ich nehme mal an, dein Firmwareupdate hat die alte Funktionalität entfernt, welche eh nur aus Kompatibilitätsgründen vorhanden war.
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