E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

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Joyrider
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E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon Joyrider » 10.04.2011, 08:01

War eben tanken, Super: 1,48'9 Euro, Super E10: 1,48'9 Euro

Wieso sollte ich oder jemand anders das tanken wenn es gleichviel kostet und man dabei sogar noch mehr verbraucht? Hinzu kommt das die Auswirkungen auf die Motoren noch ungewiss sind (beim Dauereinsatz).

Irgendwie ist E10 ein großer Reinfall, wobei das ja irgendwie vorher klar war.
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Little Steve
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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon Little Steve » 10.04.2011, 11:11

Da ist die Tankstelle, bei der du getankt hast, wohl eine große Ausnahme. Bei uns kostet E10 ca 6 Cent weniger als Super. Super (wenn es überhaupt noch angeboten wird) und Super Plus kosten das gleiche.

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Andy_20
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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon Andy_20 » 10.04.2011, 13:21

Ich tanke schon seit 3Jahren Super plus, weil mein Motor dafür ausgelegt ist.
MfG Andy
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Jensomio
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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon Jensomio » 10.04.2011, 13:47

Mein Auto verträgt es, aber ich tanke trotzdem weiterhin super. Ich finde das ist Augenwischerei mit diesen Milchmädchenrechnungen. Von wegen Umweltschutz, im Endeffekt schadet es nur.
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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon linkin_park_forever » 10.04.2011, 14:13

An meiner nächstgelegenen Tankstelle kostete vor Kurzem Super Plus genauso viel wie Super :mrgreen: Also spontan den Corsa mal mit Super Plus betankt :totlach:
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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon Andy_20 » 10.04.2011, 14:36

Zum Glück gibts bei mir in der Nähe ne Globus-Tankstelle, die vertreibt weiterhin normales Super plus, die Total bei mir hier hat mit E10 vom normalen Super plus auf ihr Excellium-Kram gewechselt.
MfG Andy
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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon Joyrider » 10.04.2011, 20:52

Super Plus kostet hier 5-6 Cent mehr.

Super lag heute bei 1,48 Euro. Super E10 auch. Super Plus bei 1,54.

Vor ein paar Tagen lag selbst Super bei 1,58, einfach nur noch krank die Preise.

Und Umweltschutz bei E10? Klar, vor allem dank dem Mehrverbrauch.

Alles Abzocke, damit der Staat mehr Kohle einsacken kann.
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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon czuk » 10.04.2011, 21:40

Wo wohnst du denn? Habe vor vier Tagen Super getankt - für 1,68! Der Sprit in unserer Stadt ist in der Region so ziemlich leider am teuersten.

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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon -AB- » 11.04.2011, 19:41

Joyrider hat geschrieben:Alles Abzocke, damit der Staat mehr Kohle einsacken kann.

Ich glaub, es geht tatsächlich mehr darum, schrittweise in Richtung Unabhängigkeit von den Ölstaaten zu gehen... Die Amis haben immerhin schon 1/5 ihres Sprits umgestellt...

Ich tanke prinzipbedingt auch Super Plus, und, wenn ich mal Lust drauf hab, auch das sauteure Shell-Gesöffs. Bei 6 Litern (pro 100km) auf Kurzstrecken kann man sich das auch leisten :)

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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon linuxone » 12.04.2011, 05:54

Moin,

Lebensmittel kommen bei mir nicht in den Tank, nicht solange es Alternativen gibt. Nicht wenige Menschen hungern, und dann soll ich unterstützen, dass knappe Resourcen für Fortbewegung verschwendet werden, dass dafür knappe Anbauflächen missbraucht werden, weil Biosprit mehr Gewinn bringt als Lebensmittel für hungernde Menschen? Nein!

Den Nutzen in E10 sehe ich absolut nicht, im Gegenteil, es schadet eher.

Da mein Auto hauptsächlich auf LPG fährt, brauche ich zum Glück nur wenig Benzin zu tanken. Wer etwas mehr Kilometer im Jahr als der Durchschnitt fährt, sollte sich den Umstieg zu LPG überlegen.

Thomas

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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon linkin_park_forever » 12.04.2011, 10:08

Das mit der Brandrodung fürs E10 ist ein ziemlich gutes Argument. Das sollte einigen zu denken geben.

Viellleicht ist es für Wenigfahrer diese Tage sogar besser, Super Plus zu tanken, weil da der Verbrauch etwas niedriger ist? :shock:
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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon Sgt.4dr14n » 12.04.2011, 19:58

-AB- hat geschrieben:Ich glaub, es geht tatsächlich mehr darum, schrittweise in Richtung Unabhängigkeit von den Ölstaaten zu gehen... Die Amis haben immerhin schon 1/5 ihres Sprits umgestellt...
Das ist im Vergleich noch recht wenig, denn Brasilien liegt schon bei 50-60% Ethanol/l. Allerdings haben die natürlich auch die nötige Anbaufläche.

linuxone hat geschrieben:Lebensmittel kommen bei mir nicht in den Tank, nicht solange es Alternativen gibt. Nicht wenige Menschen hungern, und dann soll ich unterstützen, dass knappe Resourcen für Fortbewegung verschwendet werden, dass dafür knappe Anbauflächen missbraucht werden, weil Biosprit mehr Gewinn bringt als Lebensmittel für hungernde Menschen? Nein!

Da mein Auto hauptsächlich auf LPG fährt, brauche ich zum Glück nur wenig Benzin zu tanken.
Was die meisten Autofahrer vergessen ist die Tatsache dass schon der "normale" Sprit immerhin zu 5% aus Ethanol besteht. Da du aber sowieso hauptsächlich mit Flüssiggas fährst ist das eher zu vernachlässigen.

vs hat geschrieben:Viellleicht ist es für Wenigfahrer diese Tage sogar besser, Super Plus zu tanken, weil da der Verbrauch etwas niedriger ist? :shock:
Da der Mehrverbrauch sowieso bei 2-5% liegt (bei 5% müsste Ethanol ja dann garkeinen Energiewert haben? Lol), die Ersparnis aber nur wenige Cent (afaik in München um die 7-8 Cent, 1.57€ zu 1.65€) lohnt sich das schon so gesehen kaum bzw. überhaupt nicht.
Mein Rechner wird zu 78,084 % mit Stickstoff gekühlt.

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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon schmidtsmikey » 13.04.2011, 10:51

Ohne mich wirklich mit dem neuen Sprit befasst zu haben (und das will ich ehrlich gesagt auch nicht!), habe ich in einer gewissen Art "blindes Vertrauen" in die Verantwortlichen des E10 Sprits. Es gibt so viele Institutionen, welche den Leuten auf die Finger schauen und auch kritisch hinterfragen. Ich als Laie gehe einfach mal davon aus, dass E10 eine gute Sache und sicherlich auch einen Nutzen (in irgendeiner Form okönomisch oder ökologisch) mit sich bringt.

Ich sehe das Problem einfach in der Marketingpolitik. Die Art und Weise, wie der neue Sprit eingeführt wurde, ist eine Katastrophe. Das erste Mal von E10 gehört habe ich von einer guten Freundin, die bei uns zu Besuch war und davon berichtete, dass sie an der Tanksäule überfordert war. Da bieten die einfach mal neuen Sprit an und der Kunde/Verbraucher soll sich selbst darüber informieren. Kein Wunder, dass die Stimmung so misstrauisch ist.

Meiner Meinung nach hätte man Monate vorher die Werbetrommel rühren sollen. Allein die Beispiele, die in diesem Thread genannt wurden (Unabhängigkeit von Ölstaaten, Brasilien 50% Ethanol Anteil, usw), hätten viele Menschen sicherlich von E10 überzeugt. Der Mensch steht von Natur aus neuen Dingen skeptisch gegenüber und der Herdentrieb schlägt sich z.Z. ebenfalls durch: wenn keiner es kauft, kaufe ich es auch nicht :D

Ich warte noch ein paar Jahre, bis Elektromotoren in die Serienreife kommen. Diese Meldung von Daimler und Bosch stimmt schon mal ganz positiv: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bos ... er100.html

Daimler und Bosch wollen bei Motoren für reine Elektroautos zusammenarbeiten. Die beiden Schwergewichte der Automobilbranche kündigten die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens an, das im nächsten Jahr mit der Produktion beginnen soll. Die Elektromotoren sollen zunächst ausschließlich in Autos der Daimler-Nobelmarke Mercedes-Benz und in dem Stadtflitzer Smart eingesetzt werden. In einem zweiten Schritt sollen sie über Bosch auch an Wettbewerber verkauft werden.

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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon linkin_park_forever » 13.04.2011, 14:51

Ich persönlich halte mittlerweile nicht mehr viel vom E10. Vor allem die Erschließung neuer landwirtschaftlicher Nutzflächen ist auf Dauer katastrophal. Es reicht ja schon, wenn McDonalds "den halben Urwald" abholzt um neue Weideflächen für Mastvieh zu schaffen. Brandrodung verursacht Unmengen an Schadstoffen und nur vorübergehend gut nutzbare Fläche. Nach einigen Jahren ist der Boden unbrauchbar und man rodet die nächste Fläche. Das kann keineswegs ein Beitrag zu umweltfreundlicheren Sprit sein. Soll man doch lieber den Verbrauch der Autos weiter senken, das ist mittelfristig sinnvoller. Günstige Hybridautos für den Normalverbraucher wären wünschenswert, da lässt sich auch wieder etwas an Emissionen einsparen.

Letzten Endes wird es imho auf Elektro hinauslaufen, wobei sich hier die Frage stellt, woraus der Elektrostrom gewonnen wird. Aus Dreckschleuder-Kraftwerken ja hoffentlich nicht :wink: Dazu gehören auch AKW, die als "Dreck" den Atommüll hinterlassen. Ich freue mich aber dennoch auf die ersten Serien-Elektros, sowas fasziniert einfach. Extremes Drehmoment ab Start, man hört quasi nur den Widerstand der Reifen und den Luftwiederstand der Karosserie. Wie im Raumschiff ;) Ich würde zu gerne mal den Mercedes SLS E-Cell probefahren. Der geht ab wie ein Zäpfchen.

MfG
vs
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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon czuk » 13.04.2011, 14:51

Bei den bisherigen 5% Ethanol gab es ja soweit ich weiß auch keine Volksrevolte, von daher ist die Einführung in der Tat ein Kommunikationsdebakel.

Die ethischen Fragen dahinter halte ich aber immernoch für nachdenkenswert und in dieser Hinsicht erschüttert mich auch ein wenig deine Sorglosigkeit und das blinde Vertrauen @mikey.
Ist es vertretbar, Sprit zu tanken der auf Ackern dieser Welt angebaut worden ist, während gleichzeitig Millionen von Menschen hungern?
Dürfen reiche Industrienationen das Recht dazu haben, wegen einer pseudo-weißen Umweltweste, letztendlich Lebensmittel in den Tank zu kippen, während anderorts Leute an Hunger krepieren?
Macht es Sinn, auf Elektroautos zu hoffen, wenn bisher die Energieversorgung noch ein großes Thema ist? (Man stelle sich vor, eine ganze Nation stiege über Nacht auf E-Autos um, da würde am nächsten Werktag keine Glühbirne mehr brennen...). Die bisherigen Bemühungen in Sachen E-Autos haben zumindest hierzulande den faden Beigeschmackt des Kundennepps. Einerseits wird an das Umweltgewissen appelliert, andererseits sind die Fahrzeuge sehr teuer. Macht aber auch nichts, denn die EU-Umweltauflagen an die Nationen lautet nur, gewisse CO2 Grenzwerte bis Mitte dieser Dekade zu erfüllen und der Weg dorthin bleibt den Ländern frei. Unsere Auto-Hersteller gehen den Weg über E-Autos. Ihr Ziel ist eine gewisser Flottenverbrauchswert an CO2. Jedes E-Auto hat 0 CO2 Emission und besser noch, wird in der Flottenverbrauchsbetrachtung mit einem Multiplikator versehen! D.h. für ein 0 CO2-Emission Fahrzeug (E-Auto) kann der Autohersteller sich mehrere 400PS Monster mit höheren Verbräuchen "leisten" und fährt dennoch in der Gesamtbilanz gut, das E-Auto zählt ja mit seinen 0 Gramm CO2 mehrfach. Und das beste für die Hersteller: die Autos müssen nichtmal gekauft werden, sondern nur in der Flotte vorhanden sein. Von daher besteht da erstmal kein Druck, Autos an den Mann bringen zu wollen (auch wenn der Profit natürlich die Grunddaseinsberechtigung eines wirtschaftlichen Unternehmens ist).


Sicherlich ändert das Verhalten eines Einzelnen nichts daran, jedoch liegt es am Einzelnen seine Grundhaltung in dieser Frage zu überdenken.

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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon czuk » 13.04.2011, 15:00

vs hat geschrieben:Ich freue mich aber dennoch auf die ersten Serien-Elektros, sowas fasziniert einfach.


Ich versuche mich schon seit Monaten mit dem Gedanken anzufreunden, irgendwann, wenn der Sprit aufgebraucht oder unbezahlbar geworden ist, meine Harley mit nem Elektromotor zu fahren.

Ich kann mir das leider nicht vorstellen. :(

Wie Stephen Hawking schon verlauten lies: "Harley-Davidson: The most efficient way to turn gasoline into noise without the product of horsepower" :D

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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon Joyrider » 13.04.2011, 15:20

schmidtsmikey hat geschrieben:Ohne mich wirklich mit dem neuen Sprit befasst zu haben (und das will ich ehrlich gesagt auch nicht!), habe ich in einer gewissen Art "blindes Vertrauen" in die Verantwortlichen des E10 Sprits. Es gibt so viele Institutionen, welche den Leuten auf die Finger schauen und auch kritisch hinterfragen.

Ich nicht.

In meinen Augen sind in der EU und in der Regierung und in den ganzen Lobbies zuviele "Banditen" die uns (das Volk) verarschen wo es nur geht.

Beispiel die Banken. Finanzkrise usw, die Manager verdienen trotzdem weiter die dicke Kohle und es wird weiter gezockt.
Dann verschwinden mal eben Atommüllcontainer und keiner will was davon wissen, bzw. die Schuld auf sich nehmen.
Dann noch ACTA und der ganze Scheiss und bald wohl die Netzsperren durch die Hintertür (Glücksspielseiten ole)...

Also ich habe mittlerweile nur noch ein blindes Misstrauen in alle Politiker/Manager/Lobby-Chefs die was zu sagen haben.

Egal ob Politik, Energiekonzerne, Autokonzerne, Film und Musikindustrie oder sonstwer, die wollen alle die dicke und leichte Kohle machen und werden nen Teufel tun und freiwillig auf Geld/Macht verzichten.

So wie bei der De-Mail und dem E-Perso. Tests nicht bestanden, unsicher, aber kommt trotzdem, bringt ja Kohle.

Soviel von mir zum Vertrauen in "die da oben" und das kritische Hinterfragen.
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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon Benschzilla » 13.04.2011, 15:29

Ich bin auch der Meinung, dass E10 ökölogisch gesehen extrem wenig sinnvoll ist, da lieber beim alten Sprit bleiben und die Nahrungsmittel die man da verwendet, auch als Nahrungsmittel zu sehen.
Als Student muss ich auch gestehen, dass ich im Moment kein Auto und (leider) zur Zeit auch kein Motorrad besitze, ich nutze hier in Thüringen intensiv das Studententicket mit der Bahn und tue natürlich so auch schon etwas für die Umwelt.
Meine Meinung ist auch, das es noch nicht vorbei ist mit dem Verbrennungsmotor, man kann so einfach und praktische ne große Menge Energie in Form von Sprit transportieren und kommt auch relativ weit im Gegensatz zu Elektrofahrzeugen. Wichtig wäre es, wie es auch schon getan wird an der Effizienz der Fahrzeuge zur arbeiten, weil ich mir vorstellen kann, das dort noch enormes Potential drinne steckt! Ein weiterer Punkt, der auch oft vergessen wird, die eigene Fahrweise, man geht davon aus, das ca. 20% Sprit gespart werden könnten wenn man sein eigenes Verhalten ändert oder anpasst und das würde natürlich auch im Sinne von E10 dazu beitragen unabhängiger vom Öl zu werden, einfach weil man weniger braucht!
Genauso in den Haushalten, da steckt so viel Einsparpotential, bei den ganzen Elektrogeräten, bei der Beleuchtung und so weiter, wari, überlegt sich dort der Staat nicht etwas zu tun, und drängt die Hersteller da weitere Auflagen zu erfüllen (gut hat jetzt nichts mit E10 zu tun).
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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon czuk » 13.04.2011, 15:56

Bzgl. Verbrauch, das stimmt. Hab meinem Vater mal mein Auto für nen Urlaub ausgeliehen. 2500km hat er damit zurückgelegt.
Durchschnittsverbrauch 6,8l. Ich fahre den Wagen mit 5,7l im Durchschnitt.

Dachte zuerst da wäre etwas kaputt gegangen, aber das war echt nur die Fahrweise...

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Re: E10 Sprit - Tankt das überhaupt wer?

Beitragvon linkin_park_forever » 15.04.2011, 12:02

czuk hat geschrieben:Ich versuche mich schon seit Monaten mit dem Gedanken anzufreunden, irgendwann, wenn der Sprit aufgebraucht oder unbezahlbar geworden ist, meine Harley mit nem Elektromotor zu fahren.


Übrigens, für manche E-Autos wird es als Sonderaustattung "Motorensound" geben, der durch Lautsprecher generiert wird (kein Witz) :crazy:
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