Ubuntu 18.04 und GNOME

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psico
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Ubuntu 18.04 und GNOME

Beitragvon psico » 19.05.2018, 21:24

Hi,
ich habe mir gerade die neue LTS Version (18.04) von Ubuntu angeschaut, wo man ja auf GNOME zurückgegangen ist. Persönlich finde ich das sehr sehr schade, da ich die Unity Oberfläche als einer der wenigen brauchbaren empfand. XFCE ist "okay", Gnome 3 einfach ein Graus(persönliche Meinung). Alles Andere danach (i3 LXDE, Mint, etc...) kann ich wenig mit anfangen. Wenn ich allerdings doch ein Linux mit "Desktop" in Zukunft verwenden "muss", weiß ich ehrlich gesagt nicht für was ich mich entscheiden würde, ggf. XFCE.
Wie seht ihr das?
Welches Desktop Environment ist euch am liebsten bei einem Linux?
Wer immer in Richtung Osten geht, wird im Westen ankommen...

| CPU: AMD Ryzen 7 1700x | MB: GA B350 WiFi mITX | RAM: G.Skill 16GB DDR3000 Kit | GPU: KFA² GTX 1080 | SSD: 1x 250GB & 2x 500GB | Case: Fractal Node 304 White | Displays: Dell 34" | AiO WaKü | OS: W10 & Linux | WD 3TB NAS | iPad 6th Gen. |

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Joyrider
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Re: Ubuntu 18.04 und GNOME

Beitragvon Joyrider » 20.05.2018, 17:47

Aktuell schwanke ich zwischen Cinnamon und MATE.

Unity ist gar nichts für mich, viel zu unübersichtlich, bzw. zuviel getippse und zuwenig "oldschool"-Startmenüs.
KDE ist mir zu überladen.
GNOME2 ist an sich ganz ok, aber irgendwie sehr altmodisch geworden.
XFCE und LXDE sind nett, hängt vom Anwendungsbereich ab. Für unterwegs finde ich beide gut, weil kompakt und sparsam. Für den Dauereinsatz/Desktop darf es dann aber doch ein wenig mehr sein.

Als Distri hänge ich immer noch an Debian.
Ein gesunder Mensch hat tausend Wünsche. Ein (krebs)kranker Mensch nur einen: Wieder gesund werden.

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Re: Ubuntu 18.04 und GNOME

Beitragvon schmidtsmikey » 15.08.2018, 14:10

Ich bin auch bei Debian gelandet, zuvor war ich lange bei Gentoo. Aufgrund meiner Gentoo-Zeiten, wo Dir quasi nix vorgegeben wird und Du selbst entscheiden musst, kenne ich die Qual der Entscheidung bei den Window Managern. Dabei geht es nicht nur um das Look'n'Feel, sondern Gnome & Co. bringen auch noch viele weitere Packages (bspw. Systemtools wie CPU-Auslastung) mit sich. Und welche "zusätzlichen" Packages mitkommen, entscheidet jede Distro selbst und oftmals muss man wissen, dass es das noch gibt. Hatte mich oft gefragt: was? Kein Tool zum Auslesen der CPU-Last? Ahh, ich muss noch das PAckage installieren.

Tja, so ist Linux. In meinen Augen ein Nachteil im Vergleich zu Windows (und MAC), wo man sich auf einen Window Manager / System fokussiert.

Mein Tipp: beim Standard der jeweiligen Distribution bleiben :-) Sprich Gnome bei Ubuntu...


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