PC-Werbung anno 1998 von Commtech

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lolle86
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PC-Werbung anno 1998 von Commtech

Beitragvon lolle86 » 24.02.2014, 10:03

Liebe Community,

im Keller ein altes Prospekt gefunden: Win 98 SE, Pentium MMX...
Viel Spaß beim Schmökern! (16 MB)

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schmidtsmikey
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Re: PC-Werbung anno 1998 von Commtech

Beitragvon schmidtsmikey » 24.02.2014, 10:51

Hi,

ich poste die Bilder mal, damit man es besser anklicken kann. Vielen Dank schon einmal für diesen Blick in Vergangenheit. Wie schön einfach es doch damals war. So übersichtlich und ein PC war echt noch was besonderes.
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lolle86
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Re: PC-Werbung anno 1998 von Commtech

Beitragvon lolle86 » 24.02.2014, 14:03

Danke schmidtsmikey, warum ich nicht darauf selbst gekommen bin -.-

Aber das waren noch Zeiten - jeden Monat mehr an Mhz und heute "gefühlter" Stillstand seit 2-3 Jahren ^^

Ich denke es ist wie bei den Autos: Am Anfang wurden die auch immer schneller, schließlich hat es sich dann eingependelt. Und mehr Leistung ist für ein allgemeinen Universal-Computer nun wirklich nicht notwendig afaik.

Lustig ist, dass selbst ein Pentium 2 350 Mhz auf die gleichen Zeiten kommt wie mein i3 3,3Ghz Sandy was Windows-Start, Programmzeiten und allgemein Ausführungszeiten angehen ^^

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-AB-
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Re: PC-Werbung anno 1998 von Commtech

Beitragvon -AB- » 24.02.2014, 15:05

lolle86 hat geschrieben:Lustig ist, dass selbst ein Pentium 2 350 Mhz auf die gleichen Zeiten kommt wie mein i3 3,3Ghz Sandy was Windows-Start, Programmzeiten und allgemein Ausführungszeiten angehen ^^


Das liegt daran, dass Programme nunmal nur so weit optimiert werden, bzw: so lange neue Features hinzugefügt werden, bis die Ausführung nervig lang dauert ;) Dafür haben wir aber auch HD-Videos, (statt 320x230) und kopieren etliche Gigabytes von einem USB Stick in der gleichen zeit, wie damals ein paar kB von einer Diskette.

Der DAU merkt kaum einen Unterschied, und doch muss man sich mal vor Augen halten, um wie viel gigantischer die Datenmengen heute sind. Mein erster Rechner (200 Mhz MMX) hatte nur ein tausendstel an Arbeitsspeicher von dem, was ich jetzt habe, und nur ein paar Fotos von einem Abend könnte ich nicht auf die Festplatte von damals kopieren. Geschweige denn ein einzelnes Bild öffnen, ohne Speicher auszulagern.

Davon abgesehen geht das Booten doch mittlerweile auch echt schnell. Am längsten dauert heute doch die Initialisierung vom BIOS...

//edit: Aber stimmt schon, dadurch, dass die Zahlen einfach nicht mehr wachsen, scheint es kaum Fortschritt zu geben. Andererseits messen wir Gamer ja auch meistens die Leistung in Spielen, die wir spielen (oder nicht spielen) können - und da wird die Messlatte ja mittlerweile durch die Konsolen vorgegeben. Jahrelang hatten wir Spiele, die super schnell liefen, aber crappy aussahen - bloß weil sie auf der 360 oder gar der WII laufen mussten ;)

Wollen mal sehen, wann die ersten Graphenprozessoren kommen, die ja wohl bis 100Ghz verkraften sollen ;)

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Andy_20
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Re: PC-Werbung anno 1998 von Commtech

Beitragvon Andy_20 » 24.02.2014, 21:33

lolle86 hat geschrieben:Aber das waren noch Zeiten - jeden Monat mehr an Mhz und heute "gefühlter" Stillstand seit 2-3 Jahren ^^

Ich denke es ist wie bei den Autos: Am Anfang wurden die auch immer schneller, schließlich hat es sich dann eingependelt. Und mehr Leistung ist für ein allgemeinen Universal-Computer nun wirklich nicht notwendig afaik.

Lustig ist, dass selbst ein Pentium 2 350 Mhz auf die gleichen Zeiten kommt wie mein i3 3,3Ghz Sandy was Windows-Start, Programmzeiten und allgemein Ausführungszeiten angehen ^^


Mehr als 5GHz braucht halt zur Zeit mehr als eine normale Luftkühlung, auch deswegen geht man ja den Weg das mehrere Kerne gleichzeitig arbeiten. Der Unterschied ist brachial wenn ich meinen Laptop aus 2006 starte der nur einen CPU-Kern hat.
Der Windows-Start hängt weniger vom CPU ab, als von der Art des Datenspeichers. Ein SSD startet wesentlich schneller als eine HDD, sowohl Windows als auch Programme, es geht einzig und allein um die Zugriffszeit und da ist auch ein 350MHz CPU gelangweilt.
Auch das Starten bis zum Windows-Ladeschirm geht heutzutage schneller, da das BIOS vom UEFI abgelöst wird und das dauert nur noch wenige Sekunden.

PS: Autos bekommen auch heutzutage immer mehr PS, jedes neue Model muss mehr PS haben auch wenn es nur 10-20PS sind, zumindest bei Audi, BMW etc. Wichtiger ist da eher die Entwicklung das immer mehr PS aus kleineren Hubräumen kommt.
MfG Andy
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Tomek
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Re: PC-Werbung anno 1998 von Commtech

Beitragvon Tomek » 26.02.2014, 18:07

AMD K6 :shock: Was man nicht alles dafür gezahlt hat :lol:

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Re: PC-Werbung anno 1998 von Commtech

Beitragvon lolle86 » 03.03.2014, 03:31

Recht habt ihr alle... nur bei den Videos stimmt es nicht ganz genau bzw. die Entwicklung ist extrem unerfreulich:

Ein Pentium 2 350Mhz mit 32MB RAM kann mitnichten nur 320x230p, sondern schafft aus eigener Kraft ohne Mitwirkung einer gesonderten GPU-Beschleunigung DVD @ 720 ×576 (Beleg ab 18:30; hier sogar nur mit integrierter 4MB-Grafikkarte) - immerhin die 5fache Menge an Details - bzw. sogar 2 Videos gleichzeitig ohne ruckeln (selbes Video ab 15:40). Nach ein bisschen Rechnerei wird man drauf kommen, dass DVDs mit 6 MBit/s inkl. Dolby-Surround-Ton ohne weiteres mit Puffer flüssig abgespielt werden können.

Und jetzt eben bei der Oskar-Verleihung? Im Miniformat arge stockend, in Vollbild geschätzt 280p verpixelt und auch hier ackert der Rechner am Leistungsende und ist ein Heizkraftwerk nicht unähnlich. Ich spreche mitnichten von einem Pentium 2, sondern von einem Core 2 Duo. Den darf ich demnächst wegwerfen, weil er bald auch nicht mehr die 240p Videos schafft.

Das sieht man auch sehr gut an der Tagesschau (z.B. 20h Sendung): Zieht mehr 6MBit/s konstant weg, Video hakt beim C2D, welcher auf 85% aufheizt und doch das Material deutlicher verpixelter als DVD-Material und der Sound bei weitem nicht mit DVD vergleichbar. Klasse!! Absolut keine Verbesserungen zu 1999!

Das gleiche Schicksal ereilte vorher den AMD Athlon, AMD XP, AMD64-Systemen und setzt sich ungehindert fort.

Ein Test mit dem Hauptrechner bestätigt es: Ein Flash-Video (wo man keine Qualität einstellen konnte) braucht für volle Flüssigkeit in DVD-Qualität ganze 2900 Sandy-Bridge-Mhz (Quelle) - obwohl GPU-beschleunigt und wir sprechen noch nichteinmal von HD1080! Also nach reinen Mhz-Zahlen schon 8x mehr, und das hinzurechnen der ProMhz-Verbesserungen und sämtlichen Optimierungen, was dann gaaanz grob zwischen 12x und 20x Leistungsaufwand aussieht. Und man sieht zu 80% keinen Unterschied zur DVD.

Oder selbst auf einem i7 stocken diverse Videos und es gibt Tonaussetzer beim Wechsel zwischen Fenster- und Vollbild etc.

Das ist echt zum kotzen, wie die Leistung verbraten wird. Und es nimmt kein Ende.

Interessant auch: Man öffne mal eine Netz-PDF der Sbahn Berlin oder BVG auf einen P2 350 oder einem aktuellen gezüchteten i7 - auf beiden merkliche Verzögerungen bei der Anzeige!

:crazy:

Es liegt auch an der späten Uhrzeit und... sind die Stars gealtert :shock:

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Re: PC-Werbung anno 1998 von Commtech

Beitragvon -AB- » 04.03.2014, 14:21

lolle86 hat geschrieben:Ein Pentium 2 350Mhz mit 32MB RAM kann mitnichten nur 320x230p, sondern schafft aus eigener Kraft ohne Mitwirkung einer gesonderten GPU-Beschleunigung DVD @ 720 ×576 (Beleg ab 18:30; hier sogar nur mit integrierter 4MB-Grafikkarte) - immerhin die 5fache Menge an Details - bzw. sogar 2 Videos gleichzeitig ohne ruckeln (selbes Video ab 15:40).

Klar, man konnte damals ja auch schon locker in höherer Auflösung spielen. 230p war halt die niedrigste Auflösung, die mir so eingefallen ist ;)


lolle86 hat geschrieben:Nach ein bisschen Rechnerei wird man drauf kommen, dass DVDs mit 6 MBit/s inkl. Dolby-Surround-Ton ohne weiteres mit Puffer flüssig abgespielt werden können.

Und man muss bedenken, dass man diese DVD kaum auf die Festplatte kopieren kann - denn auch wenn diese groß genug ist, kann das veraltete Dateisystem keine Dateien > 4GB anlegen... Also schön alles über das 24fach-CD... (öhm...) also, über das DVD-Laufwerk aus der Zukunft abspielen, welches über P-ATA angeschlossen ist :/

lolle86 hat geschrieben:Ein Test mit dem Hauptrechner bestätigt es: Ein Flash-Video (wo man keine Qualität einstellen konnte) braucht für volle Flüssigkeit in DVD-Qualität ganze 2900 Sandy-Bridge-Mhz (Quelle) - obwohl GPU-beschleunigt und wir sprechen noch nichteinmal von HD1080! Also nach reinen Mhz-Zahlen schon 8x mehr, und das hinzurechnen der ProMhz-Verbesserungen und sämtlichen Optimierungen, was dann gaaanz grob zwischen 12x und 20x Leistungsaufwand aussieht. Und man sieht zu 80% keinen Unterschied zur DVD.

Oder selbst auf einem i7 stocken diverse Videos und es gibt Tonaussetzer beim Wechsel zwischen Fenster- und Vollbild etc.

Dann hast du einen kaputten Rechner. Ich hab grad auf meinem i7 mal 3 Full-HD Filme gleichzeitig angemacht, jeder läuft problemlos auf einer einzigen CPU. Ich bin mir nichtmal sicher ob die Grafikkarten-Beschleunigung hier unter Linux überhaupt funktioniert.

Hier ein Screenshot
auslastung.png
68% Peak-Auslastung bei ~30mbit/s Video

von der Situation - eine CPU 68% ausgelastet - musste aber eine wirklich "heftige" Szene abwarten, im Schnitt war die so bei 25-30%. Die dropped frames kommen vom skippen, wenn ich den Film einfach laufen lasse, hab ich keine.
Vielleicht solltest du deinen Grafikkartentreiber mal neu installieren?

HD und DVD ist doch ein immenser Unterschied - wenn du keinen siehst, dann vermutlich, weil du kein echtes HD-Material anschaust, sondern nur hochskaliertes und schlecht neuencodiertes "LD" - Videomaterial. So kann man natürlich auch Leistung verschwenden.
Zum 350-Mhz Rechner: So ätzend langsam kann doch kein Mensch arbeiten. Egal, was er macht, zeigt doch, um wie viel wir weiter gekommen sind... Noch dazu kann man mit einem Single-Core nunmal praktisch keine 2 Dinge gleichzeitig tun.

lolle86 hat geschrieben:Interessant auch: Man öffne mal eine Netz-PDF der Sbahn Berlin oder BVG auf einen P2 350 oder einem aktuellen gezüchteten i7 - auf beiden merkliche Verzögerungen bei der Anzeige!

Das zeigt dann doch, dass es eher nicht an der Rechenleistung liegt. Vielleicht werden im Hintergrund Netzwerkverbindungen aufgemacht, Versionsnummern/Registrierung geprüft usw. Das produziert natürlich Latenz, die man durch einen besseren Rechner nicht ausbügeln kann.

//fast-edit: Ugh, "Gra Ka" zusammengeschrieben wird ja durch Grafikkarte ersetzt.... Aber nicht immer grammatikalisch korrekt...

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Re: PC-Werbung anno 1998 von Commtech

Beitragvon lolle86 » 10.03.2014, 07:40

Hallo -AB-,

tut mir leid, dass ich erst jetzt antworte, denn die Benachrichtung hatte ich deaktiviert.

Ich widerspreche mal - der Diskussion/eigene Erfahrungen willens - einige Punkte ;)

Dass die DVD nicht auf den Rechner kopiert werden konnte, stimmt. Aber es ging ja nicht darum. Sondern, dass mit 6Mbit Video-Material in DVD-Qualität auch übers Internet gestreamt werden könnte, womit selbst ein Pentium2 klar kommen könnte (wegen Streaming machen wir mal aus 350Mhz meinetwegen 450-500 Mhz).

Wenn du sagst, dass auf deinem i7 die Videos im Schnitt zu 25-30% ausgelastet ist, stimmt es ja mit der Aussage überein, dass ein Video über ~3 Ghz verbraucht, denn: 4 Kerne = 100%, 1 Kern = 25%.
Allerdings gebe ich zu, dass es theoretisch ist, denn wenn der Film soll laufen und flüssig wirken - alles andere drumherum ist egal ;)

Das PDF ist ein reines Offline-Dokument. Ich denke die Versionsprüfung geschieht in ms-Sekunden, also unerheblich. Auf Nachfrage kann ich es gerne hochladen (hatte es zur Beweissicherung gesichert, allerdings hier auf der Arbeit kein Zugriff).

Mit der lahmen P2 350 Mhz- Geschwindigkeit: Ich habe mit einem P1 133 Mhz angefangen, über P2 400 und diverse andere Hardware bis zum i3 und stelle für _mich_ über die Jahrzehntefest: Die theoretische Rechenleistung mag sich zwar um Faktor 10-50x erhöht haben, aber die reale Produktivität-Steigerung mit der Arbeit am Computer im viel geringenen Maße - vielleicht um den Faktor 2x. Zumindest ist die Qualität um ein vielfaches höher :)

Das mit dem Unterschied DVD-Qualität vs HD / Hochskalieren hast du Recht, da schließe ich mich allerdings dir an!

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Re: PC-Werbung anno 1998 von Commtech

Beitragvon Andy_20 » 10.03.2014, 16:12

lolle86 hat geschrieben:Die theoretische Rechenleistung mag sich zwar um Faktor 10-50x erhöht haben, aber die reale Produktivität-Steigerung mit der Arbeit am Computer im viel geringenen Maße - vielleicht um den Faktor 2x. Zumindest ist die Qualität um ein vielfaches höher :)


Die größte Produktivitätssteigerung ist in meinem Augen seit dem 8MHz Rechner (ohne Turbo 4MHz),CGA-Grafik und 20MB HDD, mit welchen ich begonnen habe, ist ganz klar der Umstieg von HDD zu SSD. In Zahlen ausgedrückt: HDD Zugriffszeit um die 10ms, SSD Zugriffszeit unter 0,1ms; gleichzeitig ist die Datenübertragung auch schneller, aber die ist eher unwichtig.

Jeden Tag warte ich auf Arbeit auf die Festplatte und zuhause kann ich gar nicht so schnell klicken wie Sachen erledigt werden.
MfG Andy
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Re: PC-Werbung anno 1998 von Commtech

Beitragvon lolle86 » 10.03.2014, 16:48

Ich stör mich mit der lahmen HDD einzig beim Start des Computers: Ab dann laufen alle Programme im Hintergrund/Standby. Allerdings arbeite ich nur mit recht kleinen Daten.. und eine SSD steht auch bei mir als nächstes ganz oben an, genau wegen deiner Erfahrung

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Re: PC-Werbung anno 1998 von Commtech

Beitragvon -AB- » 10.03.2014, 20:53

lolle86 hat geschrieben:Wenn du sagst, dass auf deinem i7 die Videos im Schnitt zu 25-30% ausgelastet ist, stimmt es ja mit der Aussage überein, dass ein Video über ~3 Ghz verbraucht, denn: 4 Kerne = 100%, 1 Kern = 25%.
Allerdings gebe ich zu, dass es theoretisch ist, denn wenn der Film soll laufen und flüssig wirken - alles andere drumherum ist egal ;)

Nein nein, die Auslastung bezieht sich auf jeden *einzelnen* Kern. Unter Linux misst er dann bis 800% (4 HT-Kerne) - ich schau grad mal was er unter Windows sagt:
screenshot_win.png


Der Umstieg Windows auf Linux war bei mir wohl der größte Schritt. Windows XP und früher haben den Arbeitsspeicher nur zu geringen Teil zum pre-caching von Dateien verwendet. Dass Linux dann damals erst 4, dann 16GB Daten vorhalten konnte, hat endlich sämtliche Programme, die man so nutzt, instant gestartet (oder mit Wartezeiten <1s, etwa GIMP).

Der Umstieg auf eine SSD hat die Bootzeiten nochmal deutlich reduziert, wobei bei mir das System noch immer falsch aufgesetzt ist (Da werden Netzwerk-Shares gemountet während noch kein Netzwerk verfügbar ist - deshalb wartet er bis zum Timeout) - da mich die Bootzeit aber nicht wirklich stört, hab ich das nie angegangen.

"Damals" kann ich mich noch erinnern, dass es immer wieder Verzögerungen im normalen Arbeitsablauf gab. Browserfenster öffnen? Kurz warten. Einen Ordner mit ein paar hundert Videos oder Bildern öffnen? Warten.

Wartezeiten kenne ich so eigentlich gar nicht mehr - und anders würde ich auch nicht mehr arbeiten wollen ;)


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