von czuk » Do Feb 05, 2009 5:47 pm
Hab ich nicht gesagt, dass Bridgecams Abstriche in der Optik mitbringen?
Hab ich nicht gesagt, dass oft (das impliziert "nicht immer") eine Bridge es auch tut?
Was mich etwas wurmt ist, dass die allermeisten die Güte eines hochwertigen Objektives nichtmal zu schätzen wissen. Gut, du magst zu den Optikphilen Menschen zählen, sonst würdest du die DSLRs nicht so arg vertreten.
Ich bin es aber nicht. Nur weil ich eine DSLR gekauft habe, werde ich nicht direkt zum professionellem Fotografen, geschweige denn zu jemanden der Unterschiede in der Bildqualität der Objektivoptik zu erkennen vermag.
Der Preis ist auch immer eine Frage des "was man bereit ist zu zahlen". Es gibt Menschen, die zahlen 2500€ für einen Wasserionisator, um positives Wasser zu trinken. Andere trinken Hahnwasser. Was ist nun besser, was ist sinnvoller? Gibt es das überhaupt?
Und daher halte ich die Aussage auch nachwievor für standhaft, dass es für viele Menschen eben keine DSLR sein muss und man mit einer guten Bridgecam mindestens genausogut bedient sein kann. Die Vorteile der Bridgecams überwiegen für manche eben; günstiger, kleiner, leichter, flexibler. Und die Qualität der Optiken in Bridgecams ist deswegen noch lange nicht miserabel oder Mumpitz. Für viele reicht das einfach!
Ich hatte mal eine Cam, die hatte 1MP, das war anno 2000. Die reichte mir damals einfach.
Danach folgte eine andere Cam, 2MP. Jetzt konnte ich auch DinA4 brauchbar entwickeln lassen - das reichte mir einfach.
Nun die DSLR mit 6MP und tollen Objektiven - das reicht mir ebenfalls. Ich hab mir die DSLR nicht gekauft, weil ich bessere Bildqualität gebraucht hätte, sondern schlichtweg weil ich sie mir leisten konnte und neugierig war. Meine alte 2MP Knipse hätte es auch noch lange getan, wäre sie nicht so ein Batteriefresser gewesen und kaputt gegangen...
18-70mm sind zwar ganz nett, aber eben nicht die Welt. Jeder Zoobesuch lässt schon Spielraum für -200mm Brennweiten...