Foto Plauderecke

Digitalkameras, Scanner, Photoshop, Gimp, analoge Fotografie

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schmidtsmikey
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Foto Plauderecke

Beitragvon schmidtsmikey » 20.05.2013, 16:29

Ich eröffne einfach mal diesen Thread "Plauderecke", wo wir einfach mal über unsere Erfahrungen bezüglich der digitalen Fotografie schnacken können. Ich wusste nämlich heute nicht, wo ich kurz mein Problem mit der Bearbeitung von RAW-Bildern beklagen konnte.

Mein altbetuchtes Notebook, welches bis heute problemlos die meisten Aufgaben erledigte, muss wahrscheinlich bald doch einem neuen Modell weichen. Der Grund: die Bearbeitung von 24 MP RAW Bildern macht auf einem Core 2 Duo 2,2 Ghz mit 2GB RAM wirklich keinen Spaß. Und vor allem die Uralt 2,5" HDD ist ne Katastrophe.

Die Kiste braucht 2 Minuten (!), um ein RAW-Bild ins JPEG-Format zu konvertieren. Macht bei 60 Bildern 120 Minuten. Ich gehe dann mal baden und anschließend auf die Couch. So viel Kaffee kann ich gar nicht trinken.
Dateianhänge
mein-system-overloaded.jpg
Die Lage ist eindeutig

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Re: Foto Plauderecke

Beitragvon -AB- » 20.05.2013, 18:47

*lach* Dann noch Kaffee trinken, da wird man ja nur noch ungeduldiger. Probiers mal mit Tee ;)

Ich hab mir zum Konvertieren ein shellscript geschrieben, was in einem Ordner alle .CR2 Dateien auf 4 konvertier-Prozesse aufteilt. So lastet er wenigstens alle CPUs aus....

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Re: Foto Plauderecke

Beitragvon lueftermeister » 21.05.2013, 19:46

schmidtsmikey hat geschrieben:Die Kiste braucht 2 Minuten (!), um ein RAW-Bild ins JPEG-Format zu konvertieren. Macht bei 60 Bildern 120 Minuten.

Mit welchen Programm konvertierst Du :?:


-AB- hat geschrieben:Ich hab mir zum Konvertieren ein shellscript geschrieben, was in einem Ordner alle .CR2 Dateien auf 4 konvertier-Prozesse aufteilt. So lastet er wenigstens alle CPUs aus....

Mikeys CPU ist doch auch mit allen Kernen ausgelastet.

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Re: Foto Plauderecke

Beitragvon schmidtsmikey » 21.05.2013, 20:51

Ich nutze die Nikon-Software, die mit meiner Kamera dabei war. Wird aber wirklich Zeit für ein neues Notebook. Mein jetziges habe ich schon seit 2007. Wirklich nicht mehr zeitgemäß...

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Re: Foto Plauderecke

Beitragvon Andy_20 » 22.05.2013, 07:54

schmidtsmikey hat geschrieben:Mein jetziges habe ich schon seit 2007. Wirklich nicht mehr zeitgemäß...


Meins ist von 2005 mit nem Pentium M und da läuft Win8 drauf ;). Und der Akku läuft bis jetzt immer noch ganz gut. Zum Auto codieren reicht es noch :p.
MfG Andy
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Re: Foto Plauderecke

Beitragvon schmidtsmikey » 22.05.2013, 11:57

Naja, ich könnte mehr RAM reinbauen (ca. 50 Euro) und eine SSD (ca. 120 Euro) und es wäre dann wieder einigermaßen Flott. Aber das sind in meinen Augen 170 Euro verschwendete Euros. Dann lieber ein neues System, an dem man wieder Spaß hat.

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Re: Foto Plauderecke

Beitragvon Joyrider » 22.05.2013, 12:29

4GB RAM oder mehr solltest du deiner Kiste aber schon gönnen.

Ich hatte bis vor kurzem 8GB und merke auch dem Umstieg auf die 16GB teils noch.

Nur bei der CPU bin ich noch zu geizig um von 3-Kern auf 8-Kern zu gehen (wobei 181 Euro für nen 8-Kerner mit je 4GHz auch nicht so teuer ist). :(
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Re: Foto Plauderecke

Beitragvon -AB- » 08.06.2013, 00:49

Ihr kennt das Problem... Man fotografiert eine Szene mit hohem Dynamikumfang, und...
withoutfilter.jpg

Igitt. Das Histogramm zeigt aber auch an, dass man nicht einfach kürzer belichten kann, sonst werden die Bäume zu dunkel.
Natürlich hat man gerade kein Stativ bei, oder irgendwas im Bild bewegt sich, also kommt ein HDR auch nicht in Frage.

Also - Gradient-Filter vor die Linse, und:
withfilter.jpg

BAM! Instant-HDR :)

Von der Idee her fand ich es immer dämlich. Warum kompliziert alles kaufen, wenn ich einfach 3 Bilder machen kann? Nun, wie vorhin beschrieben, gibt es Fälle, in denen ein DRI-HDR nicht in Frage kommt. Außerdem brauchte ich eh alle Filter neu, weil ich ja Objektiv upgegraded hab. Dann kann ich auch gleich zu einem System greifen, was von jetzt an auf alle Objektive passt.

Ich finds inzwischen so sinnvoll, dass ich die Filter (und den Polarisationsfilter natürlich) immer dabei hab.

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Re: Foto Plauderecke

Beitragvon lueftermeister » 08.06.2013, 11:00

-AB- hat geschrieben:...Das Histogramm zeigt aber auch an, dass man nicht einfach kürzer belichten kann, sonst werden die Bäume zu dunkel. ...


Apropo Histogramm. Ich oute mich mal: ich kann damit nichts anfangen. Kann es mir einer erklären :?:

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Re: Foto Plauderecke

Beitragvon -AB- » 08.06.2013, 12:22

Ich hab mal grad welche hochgeladen von paar Bildern.
Prinzipiell geht er nur alle Pixel durch und notiert sich die Helligkeit, und zeigt dir dann auf einer Skala von 0 bis maximaler Helligkeit die Anzahl der Pixel an, die diesen Wert haben. (Gibts natürlich auch mit Farbe, aber dazu später.)

Also mal als Beispiel: Kamera rausgeholt und einfach abgedrückt, mist, war noch auf "innen" eingestellt, viel zu hell: (Die Histogramme sind alle logarithmisch skaliert, aber das tut auch erstmal grad nix zur Sache)
überbelichtet.png

Man erkennt also direkt (was man natürlich auch am Bild sehen könnte) dass alle Pixel heller als der Mittelwert sind. Sowas sieht man aber doch eher recht selten. Schon eher das hier...
nochzuhell.png

Da könnte man jetzt argumentieren, dass zumindest der dunklere Bereich gut eingefangen wird. Trotzdem wirft man aber ein bisschen Dynamikbereich weg.
Das größere Problem ist aber immer noch "obenrum", also am rechten Ende - da scheint das Histogramm noch weiter gehen zu wollen. Also, es geht nicht relativ steil runter oder so. *Vermutlich* kommt da also noch was, was aber abgeschnitten ist.

Also noch eins:
ok.png

Eigentlich ist dieses Bild jetzt sogar zu dunkel. Aber es sieht so aus, als wäre sämtliches sichtbare Licht auch eingefangen worden. Einen Tick heller hätte es sein dürfen, denn so sind die Schatten recht komprimiert, wenn man das per Software entzerrt gibt es da eventuell color banding etc. (Eher nicht, wenn man es direkt auf der raw-Datei macht, eher schon, wenn man es schon als 8-bit Bild gespeichert hat.)
Man sieht aber auch ganz schön, dass die beiden "Hügel" aus dem vorigen Histogramm hier auch wieder zu finden sind - und, dass wir beim vorigen Bild die Hälfte der Information abgeschnitten hätten.


Gut, das sind jetzt relativ extreme Beispiele. Das hätte man auch direkt an den Bildern erkannt. Aber gerade wenn die Sonne scheint erkennt man (=ich zumindest) auf dem LCD doch nicht soo gut, ob jetzt der Himmel nicht doch überbelichtet ist oder so. Wenn man aber klar erkennen kann, dass das Histogramm "zuende" ist, dann hat man alles drin.

Jetzt mal die zu den Bildern von gestern:
b1.png

Da erkennt man, was ich gestern meinte - links ist ein schöner Abschluss, kaum was abgeschnitten. Aber rechts sieht man auch ganz klar, dass da noch viel mehr kommt. Jetzt ist der Dynamikumfang einfach zu groß für die Kamera, ich würde definitiv Information verlieren.

b2.png

Puh. Dieses ist schwer zu lesen ;) Sieht an sich immer noch so aus, als wären Bereiche überbelichtet - was auch immer der Fall ist, wenn man die Sonne fotografiert. ;) Der Rest sieht aber so aus, als wär er komplett gefüllt - von allen Helligkeiten viel da.


Zum Farbhistogramm:
color.png

Wieder das Histogramm vom ersten Bild gestern: Da erkennt man auch deutlich, dass Grün einen Peak hat und danach abfällt. Rot und Blau steigen aber noch an, rot voran - das ist wohl der Grund für den Farbstich in der überbelichteten Region.
So etwas - oder z.B. dass eine Farbe, sagen wir grün, scheinbar noch "weiter" geht, gibt dann Aufschluss welche Bereiche über- (oder unter!-)belichtet sein können. Mal sehen ob ich was finde...
color2.png

Hier z.B. hatte ich eine Wiese fotografiert. Das blau am oberen Ende ist der Himmel und soll uns gerade einmal nicht interessieren. Hätte ich dieses Bild eine Stufe länger belichtet oder die Blende eine Stufe weiter offen gehabt, hätte es ein Problem mit dem Gras gegeben. Das Grün fällt nämlich nicht schön sanft ab wie das Rot (oder das Grün etwas weiter oben), sondern ziemlich rapide. Sollte ich da etwas abschneiden, merkt man das sofort im Bild. Für das Bild hätte es einfach nur bedeutet, dass die gesamte Wiese (die in etwa gleich hell war, deshalb darüber der rasche Abfall) plötzlich überbelichtet gewesen wäre.

Tjoa. Der grüne Buckel könnte jetzt stören, kommt drauf an, was man will - in dem Fall würd ich einen Polarisationsfilter empfehlen. Mit dem kann man die Reflektion von Licht auf Blättern schön einstellen. Mich hats damals nicht weiter gestört ;)

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Re: Foto Plauderecke

Beitragvon -AB- » 02.07.2013, 00:07

So, ich plauder mal was übers Canon 2.8 200mm.

Warum? Nunja, ich brauchte ein Objektiv, was den Telebereich abdeckt. Oder besser: in den Telebereich vorstößt.

Neben 50mm und Fischauge hab ich ja seit kurzem das 24-70mm - aber auch mit 1.6 crop factor vom APS-C Sensor ist das Objektiv nicht ideal, um z.B. Tiere zu fotografieren. Man muss halt schon auf 2-3 Meter nah ran (an ein kleineres Tier) - was oft schon zu viel ist.

Gut, das war die eine Sache. Die andere ist mein altbekannter Größenwahn bei Panoramen - da muss man einfach die Brennweite erhöhen, um größere Bilder zu schaffen.

Optionen?
Ein Objektiv mit Maximalbrennweite <200mm erschien mir doch relativ überflüssig. Also, was gibt es? Die bekannten 70-200mm, ja. Klasse Teile, aber...

- schwer. Ein "Mühlstein" (das 24-70) reicht mir eigentlich :)
- auffällig. Sich damit mal im Park hinsetzen und ein paar Enten fotografieren? Ich bin ja eher ein bisschen zurückgezogen, so ein riesiges, graues Teil ist schon... einfach arg auffällig.
- teuer. Blende 2.8 ist einfach "schön". Schöner als 4.0, besonders, wenn man keinen Vollformatsensor hat. Und schon gibt man mindestens 1000€ mehr aus.

Also... Hab ich jetzt ein (relativ) kleines, leichtes Objektiv. Fokus ist rasant, Abbildungsleistung... tja, perfekt. :)

Mit meinem Rauschesensor freihändig Fotos zu schießen geht allerdings nur draußen. 1/400sec sollte es schon sein - immerhin hab ich das Äquivalent von 320mm drauf - sonst verwackelt die Aufnahme.
Mit einem rauschärmeren Sensor kann man ja gut bis ISO 6400 hoch gehen - dann sind auch Innenaufnahmen kein Problem.

Für meine Zwecke reicht es völlig. So kann ich mich demnächst bei gutem Wetter an Enten und dergleichen anschleichen und mit Stativ Bilder von Architektur o.Ä. machen.

Und hier ein Bild vom Bagger 255 im Tagebau Inden:
Bild
Aus 4 (Hochformat) Einzelbildern zusammengesetzt... Ansonsten roh aus der Kamera, nicht nachgeschärft etc. War allerdings ziemlich viel Dunst in der Luft. Schätze, an einem klareren Tag kann man noch etwas mehr herausholen.

PS: Warum klappt das verschachteln von img- und url-Tags eigentlich nicht mehr? Früher ging das mal...

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Re: Foto Plauderecke

Beitragvon schmidtsmikey » 03.07.2013, 10:21

Danke schööön!

Jetzt bin ich neugierig und habe ganz viele Fragen!

Auffälligkeit: also mein 18-270mm Telezoom ist nur ausgefahren auffällig. Die Scham hält sich also in Grenzen.

Beschränkter Blickwinkel: 200mm Brennweite, dann hast Du doch immer alles direkt vor der Linse, schießt also ununterbrochen Nahaufnahmen, musst verstärkt gegen Verwackler kämpfen. Finde das Objektiv sehr, sehr speziell...

Zusammenhang Blende / Vollformat verstehe ich nicht? Wo ist da der Unterschied in der Unschärfe?

Unterschied Blende 2.8 und 4.0: merkt man den wirklich? Habe da keine Erfahrungswerte...! Ich überlege schon die ganze Zeit, mit mal eine 50mm Festbrennweite mit 1.8er Blende zu holen. Gibt es ohne Autofokus schon für 70 Euro gebraucht.

P.S.: Wenn Du die Dateianhang Funktion nimmst, kannst Du auch Grafiken einbinden. Ist mir persönlich auch lieber, weil die Bilder dann auf dem Server liegen. Bei den Bilderdiensten sind die Bilder dann irgendwann weg :-(

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Re: Foto Plauderecke

Beitragvon -AB- » 03.07.2013, 11:18

Dein 18-270 schafft aber auch nicht Blende 2.8 bei allen Brennweiten ;) Die von Canon, die das schaffen sehen in etwa so aus...

"Oh, you have a Nikon? I have a Cannon."

Und klar, das 200mm ist für alles, was weiter weg ist. Aber grad da empfind ich das als weniger limitierend. Mit dem 50 mm war ich immer am rumspringen, um den richtigen Winkel zu finden - auf die Distanz macht ja aber auch ein Meter mehr oder weniger einen signifikanten Unterschied.
Bei einem Objekt was 10, 15 Meter oder weiter weg ist, schaut man mal durch die Kamera, schätzt ab wie nah man in etwa ran gehen will, und macht dann Bilder.

Der Unterschied ist wie folgt... Bei einem größeren Sensor (Vollformat) hat man automatisch eine geringere Tiefenschärfe. Und andersherum mit einem Crop-Sensor eine höhere. Sprich, wenn ich mit einem Vollformatsensor ein Objekt durch Unschärfe gut freistellen kann, weil alles, was 10cm dahinter liegt, schön verschwimmt, dann klappt das mit einem Crop-Sensor nicht ganz so gut. Alles was 10 cm dahinter liegt verschwimmt nur 1/1.6 (in meinem Fall) so stark.
Deshalb profitieren gerade die kleineren Sensoren von einer hohen/naja/niedrigen Offenblende. (Und natürlich, weil die kleinen leichter Rauschen. Mehr Licht=weniger Rauschen. Aber das Problem hast du wohl nicht so stark...)

Blende 2.8 und 1.8 produziert einen signifikanten Unterschied. Werd gleich mal mein 50mm rauskramen und paar Testaufnahmen schießen.

....Jaaa ich weiß. Hatte aber so eine Ahnung dass das Bild mit 12mb zu groß fürs Forum sein könnte. ;) Außerdem wollt ichs nochmal anfassen.


Zusammenfassend: Klar, ein Zoomobjektiv ist immer alltagstauglicher. Wobei in meinem Fall Gewicht und Auffälligkeit den Faktor schon reduziert hatten. Preis gab dem Zoom dann den Rest...

//edit:

Ich füg mal hier noch drei Aufnahmen ein:
cropped_f4.jpg

Einmal mit Blende F/4...

..einmal mit Blende F/2.8:
cropped_f2.8.jpg


und noch einmal mit Blende ganz offen, F/1.8
cropped_f1.8.jpg


Da sieht man schon deutlich den Unterschied in der Freistellungsleistung. Mit einem Vollformatsensor könnte jetzt z.B. 2.8 schon so aussehen wie das hier gezeigte 1.8er (könnte man ausrechnen, bin aber zu faul... ;))

Meik, wir können ja auch mal beide z.B. einen Geldschein auf 3 Meter Entfernung oder so bei 200mm fotografieren, bei unterschiedlichen Blenden. Mit unterschiedlichen Kameras ist der Vergleich zwar nicht so aussagekräftig, aber doch vllt. ganz nett :) (Im Praxis-Test gewinnst du ja eh :P)

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Re: Foto Plauderecke

Beitragvon linkin_park_forever » 07.05.2016, 00:57

Was könnte das hier sein:

was2.jpg

was1.jpg


Komet mit Schweif? :crazy:
Desktop: Ryzen auf mITX in Planung
Notebook: HP Spectre x360: 13,3" 1440p OLED, Core i7-6560U, 8 GB DDR3L, 512 GB Samsung 960 Pro NVMe SSD
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Re: Foto Plauderecke

Beitragvon Jensomio » 07.05.2016, 09:30

linkin_park_forever hat geschrieben:
Komet mit Schweif? :crazy:


Der Messias ist geboren!
Intel® Core™ i7-6800K @4,3 GHz
32GB DDR4 @2400
MSI GTX 980ti
3x 500GB Samsung 850 EVO SSD
Seagate 2TB SSHD
Asus X99 Deluxe II
Corsair 750d Airflow

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Re: Foto Plauderecke

Beitragvon lueftermeister » 07.05.2016, 16:14

Jensomio hat geschrieben:
linkin_park_forever hat geschrieben:
Komet mit Schweif? :crazy:


Der Messias ist geboren!

Jehova!

Wenn es ein Komet war, dann dürfte man doch herausfinden, was es für einer war. Für solche Spektakel gibt es genug Nerds ;)

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Re: Foto Plauderecke

Beitragvon linkin_park_forever » 07.05.2016, 17:12

Der Messias :crazy: Habe es mit bloßem Auge gar nicht wahrgenommen. Erst beim Bearbeiten nachher^^
Desktop: Ryzen auf mITX in Planung
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Re: Foto Plauderecke

Beitragvon Tiggi » 15.07.2016, 10:49

Hey zusammen,
@linkin_park_forever: das ist jawohl der Wahnsinn! Hast du echt mal geschaut, ob in der Nacht kometenmäßig was los war? Ist ja nicht völlig unwahrscheinlich!

Also neben dem Rätsel um den messianischen Kometen würde mich auch mal eure Erfahrung mit Fotodrucken interessieren. Druckt ihr eure Aufnahmen überhaupt aus? Wenn ja, wo und in welcher Qualität? Kennt ihr vielleicht sogar gute Fotodrucker? Ich selbst habe damit sehr schlechte Erfahrungen gemacht und wegen der hohen Kosten auch, ehrlich gesagt, keine große Lust, da ziellos rumzuexperimentieren... Allerdings fände ich es nun gerade jetzt für Geburtstage, Hochzeiten (allein 5 Stück diesen Sommer!) und dergleichen eigentlich schon relativ cool, mal einige besonders schöne Fotodrucke zu verschenken oder vielleicht sogar als Deko für die eigene Wohnung zu verwenden. Bin bei meiner kurzen Recherche auf unterschiedliche Anbieter gestoßen, bei denen man das online ordern kann, was ich rein aus Bequemlichkeit schon mal sehr vielversprechend finde. Unter anderem war dieser hier dabei: [url][/url]. Kennt den jemand von euch? Die Website sieht natürlich top aus, aber das ist, glaub' ich, bei allen Fotoservices so. Die Preise scheinen mir etwas höher zu sein, als bei anderen Anbietern, die ich gefunden habe, allerdings habe ich in anderen Foren gelesen, dass die Qualität bei Whitewall auch entsprechend höher ausfällt. Erzählt mal was, wenn ihr mögt! Würde mich freuen :)
Viele Grüße,
Tiggi


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